Hier finden Sie die Ansätze, diagnostischen Zugänge und Arbeitsformate, mit denen ich arbeite.
Sie unterstützen mich dabei, Menschen, Führung, Zusammenarbeit und Entwicklung differenzierter zu betrachten – nicht eindimensional, sondern aus verschiedenen, sich ergänzenden Perspektiven. Je nach Fragestellung eröffnen sie einen anderen Zugang: über Führungswirkung, Persönlichkeit, Motive, neurowissenschaftliche Grundlagen, Konfliktklärung oder gemeinsames Erleben und Bearbeiten von Komplexität.
Nicht jeder Mensch braucht dasselbe Instrument. Nicht jedes Team braucht denselben Zugang. Und nicht jede organisationale Herausforderung beginnt an derselben Stelle.
Darum arbeite ich nicht mit Standardlösungen, sondern mit Ansätzen, die sich in ihrer Tiefe, ihrer Perspektive und ihrer Wirkung unterscheiden – und gerade dadurch sinnvoll ergänzen.
So entsteht Entwicklung, die nicht nur gedacht, sondern im Alltag, in Führung, Zusammenarbeit und Kultur spürbar werden kann.
Der 5iol ist ein kompakter Einstiegstest für Führungskräfte. Er ist kein Persönlichkeitsinventar, sondern erfasst wahrgenommene Führungswirksamkeit im organisationalen Kontext. Gerade darin liegt seine Stärke: Er macht erste Wirkstärken, Entwicklungsfelder und mögliche blinde Flecken sichtbar – ohne zu überfordern und ohne vorschnell zu bewerten.
Er eignet sich besonders als erster Reflexionsimpuls, als Gesprächsgrundlage im Coaching oder als Türöffner für weiterführende Arbeit mit HD-PE, Brain for Business oder anderen Formaten.
Hilfreich, wenn …
Der 5iol bündelt Führungswirkung in fünf Wirkdimensionen: Motivation & Sinnhaftigkeit, Sicherheit & Vertrauen, Lernen & Selbstregulation, Resonanz & Beziehung sowie Werte & Haltung. Gerade damit berührt er jene Felder, die auch neurowissenschaftlich für wirksame Führung relevant sind: Motivation, Sicherheit, Beziehungsqualität, Selbstregulation und Orientierung.
Ich nutze den 5iol dort, wo zunächst sichtbar werden soll, dass etwas wirkt, bevor in einem nächsten Schritt differenzierter betrachtet wird, warum es so wirkt – etwa über Persönlichkeit, Motive, Stressmuster, Konfliktdynamiken oder neurobiologische Zusammenhänge.
Die HD-PE ist eine wissenschaftlich fundierte Persönlichkeitseinschätzung zur individuellen Standortbestimmung. Sie betrachtet Persönlichkeit nicht nur über ein einziges Modell, sondern über sieben wissenschaftlich verifizierte Module und ermöglicht dadurch eine mehrdimensionale Gesamteinschätzung.
Ich nutze sie vor allem dort, wo Persönlichkeit, Verhalten, Haltung, Druck, Stress und Wirkung differenziert verstanden werden sollen – im Coaching, in Entwicklungsprozessen, in der Standortbestimmung und in Teamentwicklungen.
Hilfreich, wenn …
Die HD-PE arbeitet mit sieben Modulen, darunter Verhaltensstil, Dynamiktyp, Big Five, Druckverhalten, Giver vs. Taker, Stressprogramme und Konfliktverhalten. Grundlage ist ein Vier-Level-Verhaltensmodell mit Eisberg-Metapher: Verhalten allein erklärt den Menschen nicht.
Gerade im Führungs- und Konfliktkontext ist das sehr wertvoll. Das Modul Konfliktverhalten zeigt, wie jemand in Konflikten typischerweise reagiert. In meiner Arbeit ist das oft erst der Anfang. Ich verbinde diese Sicht – wenn sinnvoll – mit der Frage, warum ein Mensch in Konflikten so reagiert. Hier kann etwa die ID37 zusätzliche Tiefe geben, wenn Motive wie soziale Anerkennung, Sicherheit oder Revanche im Hintergrund wirksam werden. Ergänzt wird das durch neurowissenschaftliche Aspekte wie Trigger, automatische Stressreaktionen und Überlebensstrategien unter Druck.
ID37 ist eine wissenschaftlich fundierte Persönlichkeitsanalyse auf Basis von 16 Lebensmotiven. Sie zeigt, welche inneren Antreiber, Bedürfnisse und Potenziale Menschen prägen – und gibt damit Hinweise darauf, was Energie gibt, was belastet, was als sinnvoll erlebt wird und unter welchen Bedingungen Menschen stimmig handeln und Verantwortung tragen können.
Ich nutze ID37 besonders in Coachingprozessen, bei Fragen zu Rolle, Passung und Neuorientierung, in Teamentwicklungen und überall dort, wo Motivation, Ambivalenz oder fehlende Passung eine Rolle spielen.
Hilfreich, wenn …
ID37 zeigt nicht nur, wie jemand wirkt, sondern was Menschen von innen heraus bewegt. Gerade das ist im Unternehmenskontext hoch relevant – für Führung, Teamleistung, Passung, Kommunikation und Weiterentwicklung.
Auch hier spielt der neurowissenschaftliche Blick mit hinein: Motive prägen Wahrnehmung, Bewertung, emotionale Reaktionen und Verhalten häufig auf einer Ebene, die nicht vollständig bewusst ist. Genau dadurch wird verständlicher, warum Menschen unter Druck, in Konflikten oder in Veränderungsprozessen nicht einfach nur rational reagieren, sondern motiv- und bedürfnisgeleitet.
Brain for Business® ist für mich keine einzelne Methode, sondern eine neurowissenschaftlich fundierte Grundlage meiner Arbeit. Das Programm übersetzt Erkenntnisse über Wahrnehmung, Persönlichkeit, Entscheidungen, Lernen, Stress, Motivation, Change und Neuroleadership in eine verständliche und praxisnahe Sprache.
Ich nutze Brain for Business® als Erklärungsrahmen in Coaching, Beratung, Vorträgen, Workshops und Entwicklungsprozessen – besonders dort, wo Verhalten, Stress, Motivation und Veränderungsdynamiken besser verstanden werden sollen.
Hilfreich, wenn …
Brain for Business® hilft, Verhalten nicht vorschnell zu bewerten, sondern besser zu verstehen. Gerade in Unternehmen zeigt sich oft: Nicht jede Irritation ist ein Sachproblem. Häufig wirken unbewusste Mechanismen, Stressreaktionen, fehlende Sicherheit oder unklare Orientierung.
Als Lizenzpartnerin arbeite ich mit ausgewählten Inhalten, Modellen und Impulsen aus dem Programm, um Zusammenhänge verständlicher zu machen und Menschen eine wissenschaftlich fundierte Basis für Reflexion und Entwicklung zu geben. Das vollständige Programm kann auch über mich gebucht werden.
LEGO® Serious Play® ist eine moderierte Methode, mit der Gedanken, Perspektiven und Zusammenhänge durch Modelle sichtbar gemacht werden. Statt nur zu sprechen, bauen die Teilnehmenden, geben ihren Modellen Bedeutung und reflektieren gemeinsam, was erkennbar wird.
Für mich liegt die Stärke dieser Methode nicht nur im Sichtbarmachen von Komplexität, sondern auch in der Qualität der Teilhabe. Menschen kommen über das Bauen anders in Kontakt mit ihren Wahrnehmungen, inneren Bildern und dem, was im Team oder im System wirksam ist.
Hilfreich, wenn …
Auch der neurowissenschaftliche Bezug ist hier bedeutsam: Das Arbeiten mit den Händen schafft eine direkte Verbindung zwischen Wahrnehmung, Denken, Erleben und sprachlicher Verarbeitung. Gerade dadurch werden oft nicht nur bewusste Gedanken, sondern auch Vorannahmen, implizite Bilder und schwer greifbare innere Zusammenhänge zugänglicher.
Wenn Sprache allein nicht ausreicht, kann das Bauen einen anderen Zugang zum Erleben und zum Unterbewussten eröffnen. Unterschiede werden sichtbarer, Perspektiven verständlicher und gemeinsame Bilder klarer. Gerade im Teamkontext entstehen dadurch häufig neue Synergien, mehr Teilhabe und Entscheidungen, die von mehreren Seiten mitgetragen werden.
Die ILV-Methode ist ein strukturierter Ansatz für Konfliktklärung und lösungsorientierte Gespräche. ILV steht für Informationen sammeln, Lösungen finden und Vereinbarungen treffen.
Ich nutze diese Methode vor allem in Führungsgesprächen, in Teamkonflikten, zwischen Einzelpersonen und überall dort, wo Gespräche festgefahren sind und emotionale sowie sachliche Ebene wieder sortiert werden müssen.
Hilfreich, wenn …
Gerade in Konfliktkontexten verbinde ich die ILV-Methode häufig mit einem differenzierteren Blick auf Persönlichkeit, Motive und Stressdynamiken. Denn oft reicht es nicht aus, nur zu sortieren, was gesagt wurde. Es braucht auch ein Verständnis dafür, was im Menschen dabei ausgelöst wurde.
Hier kann die HD-PE sichtbar machen, wie jemand typischerweise in Konflikten reagiert. ID37 kann ergänzend zeigen, welche Motive dabei mitwirken – etwa soziale Anerkennung, Sicherheit, Autonomie oder Revanche. Und der neurowissenschaftliche Blick hilft zu verstehen, wie Trigger, Stress, gefühlte Bedrohung oder automatische Überlebensstrategien Gesprächsverhalten beeinflussen können.
Dadurch wird Konfliktklärung nicht nur strukturierter, sondern auch tiefer und menschlicher.
So unterschiedlich diese Ansätze sind, so klar ist ihr gemeinsamer Kern:
Sie helfen, Menschen, Führung, Zusammenarbeit und Entwicklung nicht eindimensional zu betrachten.
Mit dem 5iol, wenn ein kurzer, anschlussfähiger Einstieg in Führungswirkung sinnvoll ist.
Mit der HD-PE, wenn Persönlichkeit differenziert eingeschätzt und in ihrer Tiefe verstanden werden soll.
Mit ID37, wenn Motive, innere Antreiber und Passung sichtbar werden sollen.
Mit Brain for Business®, wenn neurowissenschaftliche Grundlagen Orientierung geben und Verhalten verstehbarer machen sollen.
Mit LEGO® Serious Play®, wenn Teams gemeinsam denken, erleben und neue Bilder entwickeln sollen.
Mit der ILV-Methode, wenn Konflikte strukturiert geklärt und Gespräche wieder möglich werden sollen
Vertiefungen & Erweiterungen
Je nach Anliegen können die beschriebenen Ansätze durch weitere Formate ergänzt werden, zum Beispiel durch:
So entsteht kein Methodenmix um der Methoden willen, sondern ein individueller, kontextbezogener und menschenzentrierter Entwicklungsweg.
Buche jetzt ganz einfach ein unverbindliches 30-minütiges Gespräch in meinem Kalender, um alle Deine Fragen zu klären und mehr über die maßgeschneiderten Coaching-Angebote zu erfahren. Lass uns gemeinsam den ersten Schritt zu Deinem Erfolg machen!
Gerne kannst du mir auch einfach eine Email zusenden.
info@marionpenegger.com